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Diese Faktoren beeinflussen die Höhe der Kreditraten

Wenn Sie vor der Entscheidung stehen, einen Kredit aufzunehmen, sollte an oberster Stelle die Überlegung stehen, wie Sie die Monatsraten für die Rückzahlung des Kredits aufbringen. Dabei gilt es, die verschiedenen Faktoren zu kennen und zu beachten.

Die Höhe des Kreditbetrages

Grundsätzlich gilt, je höher die aufgenommene Kreditsumme, desto höher sind auch die monatlichen Raten, da bis zum Ende der Laufzeit das komplette Darlehen inkl. Zinsen und Gebühren zurückgezahlt werden muss.

Die Laufzeit des Kredits

Angenommen, Sie nehmen einen Autokredit über 10.000€ auf um sich einen Neuwagen zu kaufen und vereinbaren, den Kredit innerhalb von 24 Monaten zurückzuzahlen. Die monatliche Belastung wäre hier relativ hoch, da in kurzer Zeit die gesamten 10.000€ zurückgezahlt werden müssen. Würde die Laufzeit statt 24 Monaten beispielsweise 48 Monate betragen, so läge die Höhe der Monatsraten nur etwa halb so hoch, da Sie doppelt so lange Zeit für die Tilgung haben. Doch längere Laufzeiten haben auch einen Nachteil: Die zu zahlenden Kreditzinsen sind höher, da Sie sich das Geld länger leihen müssen.

Der Kreditzinssatz

Der Zinssatz ist ein prozentualer Anteil vom Gesamtdarlehen, der jährlich zusätzlich zur eigentlichen Rückzahlung (Tilgung) des Darlehens aufgebracht werden muss. Je höher der Zinssatz ist, desto höher sind auch die monatlichen Raten. Doch wovon hängt der Zinssatz ab? Das wären zum einen Ihre eigene Bonität, je sicherer das Kreditgeschäft für die Bank ist, desto niedriger ist der Zinssatz. Auch die Art der Besicherung hat Einfluß auf die Kreditkonditionen. Ein mit Grundpfandrechten besichertes Darlehen wird einen niedrigeren Zinssatz haben als ein Konsumkredit oder gar ein Dispokredit. Zum anderen hängt der Zinssatz auch vom Zinsniveau an den Finanzmärkten ab. So gibt es Zeiten mit generell niedrigen Zinsen, also Niedrigzinsphasen, und Zeiten mit eher hohen Zinsen, den sog. Hochzinsphasen. Da man auf die momentane Zinsphase wenig Einfluß hat, insbesondere wenn man jetzt und nicht irgendwann den Kredit benötigt, kann ein ungünstiger Zeitpunkt ärgerlich und teuer sein.

Gebühren und Spesen

In der Regel erheben die Banken und Kreditvermittler neben dem Zinssatz noch eine Bearbeitungsgebühr. Diese verteuert das Darlehen und somit auch die Höhe der Monatsraten. Rechnet man die Gebühren bei dem reinen Zinssatz für den Kredit mit ein, spricht man vom effektiven Zinssatz. Achten Sie darauf, dass Sie nicht schon für die Angebotserstellung Gebühren zahlen müssen! Diese sollten erst bei einem verbindlichen Darlehensvertrag bzw. bei der Auszahlung des Darlehens fällig werden.

Die Höhe Ihres frei verfügbaren Einkommens

Je mehr Einkommen Sie zur freien Verfügung haben, desto höhere Kreditraten können Sie "verschmerzen". Personen mit einem eher niedrigen Einkommen sollten sich gut überlegen, ob sie die monatliche Belastung über die gesamte Laufzeit stemmen können und ob die Kreditaufnahme wirklich erforderlich ist. Bedenken Sie auch, dass sich Ihre Einkommenssituation durch einen Jobwechsel oder womöglich eintretende Arbeitslosigkeit zu Ihen ungunsten verändern kann, und Sie trotzdem weiterhin pünktlich und zuverlässig die noch offenen Kreditraten bedienen müssen.

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